Zirc, a Bakony szíve
Zirc, das Herz des Bakony-Gebirges (3,5 km von Szarvaskút entfernt)
Zirc ist eine malerische Kleinstadt im Tal des Cuha-Baches und liegt an der uralten Straße (heute die 82er), die das Bakony-Gebirge durchquert. Die Ungarn haben sich in diesem Gebiet schon kurz nach der Landnahme niedergelassen, später ist es zum königlichen Jagdbesitz geworden. Seine Bedeutung ist gewachsen, als König Béla III. im Jahr 1182 hier ein Zisterzienser-Stift gegründet hat. Zur Zeit der Kämpfe gegen die Türken wurde Zirc vernichtet, im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde es von hier angesiedelten deutschen Familien wieder aufgebaut. 1814 wurde es zum Landessitz des ungarischen Zisterzienser-Ordens. Seit 1984 ist der Ort eine Stadt. Ihr Tourismus ist herausragend, mit ihren Sehenswürdigkeiten zieht sie jährlich hunderttausende Besucher an. Die Gebäudegruppe des Stifts ist europaweit bekannt, sie bietet mit ihrer Basilika, der international bekannten Antal-Reguly-Denkmalsbücherei und dem Bakony-Naturkundemuseum sowie dem Landwirtschaftsmaschinenmuseum, das internationale Seltenheiten zeigt, mit der kleinen Kirche und dem wunderbaren Arboretum, jeweils einzeln und als Gesamteindruck, den hierherkommenden Besuchern ein bleibendes Erlebnis. Die Umgebung der Stadt ist eine der schönsten Landschaften des Bakony-Gebirges, das auch vom touristischen Aspekt her anziehend ist, denn hier bestehen die Hauptwerte aus der Ruhe, der guten Luft und der wunderschönen natürlichen Umgebung. Im schönsten Teil des Bakony-Gebirges, leistet die Eisenbahnlinie, die durch das Cuha-Tal fährt und Győr-Zirc-Veszprém verbindet, den Ausflüglern einen guten Dienst. Die Wanderer können vom "Wanderstiefel des Kilometers 0" aus, indem sie der blauen – roten – gelben – grünen Markierung folgen, an die schönsten Punkte des Hohen-Bakony-Gebirges gelangen.

Schauen wir uns also genauer an, woraus die Sehenswürdigkeiten der Stadt bestehen.
Zirci arborétum
Arboretum von Zirc:
Die in Ungarn am höchsten gelegene Sammlung lebender Bäume wurde von dem Zisterzienser-Orden gegründet, der sich 1182 in Zirc niedergelassen hat. Der hierher kommende Besucher kann die Arten-, Farben und Formenvielfalt von insgesamt sechshundert Baum- und Buscharten bestaunen. Das Arboretum wird vom Cuha-Bach geteilt, der am Eingang einen kleinen Teich speist. Außer den hier schwimmenden Wildenten kann man den Flug und Gesang von vielen Vogelarten beobachten, während man auf den Pfaden spazieren geht.
Zirci Bencés Apátság

Zisterzienser-Stift Zirc:
König Béla III. hat 1184, im Herzen des Bakony-Gebirges, auf dem königlichen Waldbesitz und Jagdgebiet, für die Zisterzienser ein Kloster gegründet. Dessen Bau erfolgte in der Zeit 1732 – 1752, somit weist es die Zeichen des barocken Stils auf. An seinen Türmen kann man die Wirkung der Zeichen dieser Zeit gut beobachten: Mit einem gezackten Rundgang auf dem Dach, der schneckenartigen Form unter den oberen Statuen. Das Gebäude aber ist nicht nur ein barockes, sondern auch gleichzeitig ein klassizistisches Gebäude. Während am äußeren Erscheinungsbild, das von den mittleren Türmen eingefasst wird, die Verzierung gewölbt ist, hat man an den beiden Rändern Tympana gestaltet, die im Geiste des Klassizismus ein typisch griechisch-römisches Beispiel sind. Die unteren dorischen Säulen kann man auch damit verknüpfen.
Országos Széchenyi Könyvtár, Reguly Antal műemlékkönyvtára
Ungarische Széchenyi-Bibliothek - Antal-Reguly-Denkmalsbibliothek:
Diese im Stift bestehende Einrichtung, die zur Ungarischen Széchényi-Bibliothek gehört, bewahrt 65 000 Bände auf, die seit den 1700er Jahren von den Zisterziensern gesammelt wurden und Inkunabel-, Buch- und Zeitschriften-Seltenheiten von unvergleichlichem Wert verkörpern. Beachtenswert ist auch die unter Denkmalsschutz stehende Einrichtung, das sind Intarsienmöbel, die von den Tischlermeistern der Familie Wilde aus Zirc, aus den Holzarten des Bakony-Gebirges geschnitzt worden sind.
Bakonyi Természettudományi Múzeum
Bakony-Naturkundemuseum:
Das Bakony-Naturkundemuseum ist das erste Naturkundemuseum Ungarns in der Provinz, es wurde 1972 gegründet, aber seine Sammlung geht auf eine jahrhundertelange Vergangenheit zurück. Durch Teilnahme der internen und externen Museumsmitarbeiter läuft seit 1962 die wissenschaftliche Erforschung des Gebirges, das Programm namens "Natürliches Bild des Bakony-Gebirges". Dessen Ergebnisse, das während der Jahrzehnte gesammelte geologische, botanische und zoologische Wissensmaterial wird mittels einer ständigen Ausstellung gezeigt. Wenn man das Blickfeld erweitert, dann gibt es außer der Stadt Zirc noch unzählige Sehenswürdigkeiten und Entspannungsmöglichkeiten, über die wir ebenfalls einen Überblick vermitteln möchten.   
Ganz gleich, ob man mit der Familie, mit PartnerIn oder allein kommt, die folgenden Unternehmungsmöglichkeiten können auf jeden Fall zu einem großen Erlebnis werden:
Veszprémi állatkert Kittenberger Kálmán Növény- és Vadaspark
Tiergarten Veszprém – Kálmán-Kittenberger-Pflanzen- und Wildpark:
In der Sammlung dieses Tiergartens findet man die traditionellen Tiergarten-Tiere (Löwen, Bären, Affen), aber man kann auch auf wahre Seltenheiten treffen (Säbelantilopen, Dschelada Paviane), die in Ungarn nur selten zu sehen sind. In Veszprém gibt es 50 Säugetierarten, 35 Vogelarten und 25 Reptilienarten.
Dschelada Pavian
Veszprémi vár
Burg Veszprém:

Auf einer Anhöhe der auf 7 Hügeln erbauten Stadt, ist im X - XI. Jahrhundert die Burg entstanden. Seitdem hat dieses Gelände ein barockes äußeres Erscheinungsbild erhalten, wo sich der Großteil der Sehenswürdigkeiten dieser Stadt konzentriert. Es bieten sich tolle Aussichtspunkte und wichtige Programmschauplätze hier. Die einstige Festung wird zum Großteil nur noch durch die Mauer angezeigt, die um den Burgberg herumführt aber auf dem Gelände der einstigen Burg begegnet man auf Schritt und Tritt historischen Gebäuden. Hier hat Königin Gisela den ältesten Bischofsdom Ungarns gegründet. Das Gebäude wurde zerstört, aber seine Fundamente im romanischen Stil, das gotische Sanktuarium und die Unterkirche wurden zu Teilen der Sankt-Michaelskirche, die im neoromanischen Stil gebaut ist. Den Namen Gisela trägt das berühmte Werk der Architektur aus der ungarischen Arpaden-Zeit, die Kapelle, die das gotische Wandbild bewahrt.

Veszprém (Szarvaskúttól 27 km)

Veszprém (27 km von Szarvaskút entfernt):
Die Stadt der Königinnen erstreckt sich auf den Hügeln und in den Tälern, die den Séd-Bach umgeben, sie liegt am Treffpunkt von 3 Kleinregionen: Von Norden her wird sie vom Bakony-Gebirgszug, von Süden her von der Oberen-Balaton-Region, von Osten her aber von den Ausläufern des flachen Ackerlandes, dem Plateau von Veszprém begrenzt. Diese zentrale Lage hat für die Entstehung der Stadt eine bedeutende Rolle gespielt. Veszprém ist die am höchsten gelegene Komitatshauptstadt: Seine Oberfläche liegt durchschnittlich bei 260 Metern über dem Meeresspiegel. Innerhalb der Stadt sind Niveauunterschiede von 30 – 40 Metern gleichzeitig nicht selten. Besonders augenscheinlich sind diese an der Süd- und Ostseite des Séd-Tals, wo Dank der Arbeit der Nordwestwinde, steile Dolomitfelsen in die Höhe ragen. Diese Komitatshauptstadt zieht nicht nur mit unzähligen Sehenswürdigkeiten die Besucher an, sie kommen auch wegen den bunten Veranstaltungen, den ausgezeichneten Theatern (Petőfi-Theater Veszprém, Pannon-Burgtheater) und den berühmten Festivals hierher.

Herendi porcelánium és manufaktúra (Szarvaskúttól 22 km)

Herendi-Porzellanium und Manufaktur (22 km von Szarvaskút entfernt):
Zwischen den Bergen des Bakony-Gebirges arbeitet nun schon seit mehr als 180 Jahren die größte Porzellanmanufaktur der Welt. Der 1826, als eine kleine Werkstatt mit einigen Mitarbeitern, startende Betrieb wurde bis heute zur beliebten Marke von Herrschern, namhaften historischen Persönlichkeiten, leitenden Geschäftsleuten und Künstlern. Das ist ein Großunternehmen, das in fast allen Ländern der Welt bekannt ist und ein wahrliches Hungaricum: Bestandteil des ungarischen Erbes.
Aber die Möglichkeiten zur Entspannung sind noch lange nicht zu Ende. Die folgenden Sehenswürdigkeiten unserer Gegend dürfen wir ebenfalls nicht auslassen.
Bakonybél (Szarvaskúttól kb. 14 km)
Bakonybél (ca. 14 km von Szarvaskút entfernt):
Im Herzen des Bakony-Gebirges liegt, zwischen dessen höchsten Bergen (Kőris-hegy – Eschenberg - 709 m, Nagy-Somhegy – Großer Kornelkirschenberg - 649 m), in einer wunderschönen Talschlucht, der Ort Bakonybél. In dem Kalkstein, der dieses Gebiet aufgebaut hat, sind zahlreiche Höhlen entstanden, darunter sind die Odvaskői-barlang (Hohlstein-Höhle), das Ördög-lik (Teufelsloch), die Pörgöl-barlang (Pörgöl-Höhle), der Likas-kő (Löcherstein) sowie das Kis- und Nagy-Pénzlik (Kleines und Großes Geldloch). Der Sage nach war nicht nur eine davon ein Versteck für Räuber. Schützend erhebt sich der höchste Berg über der Gemeinde, der Kőris-hegy (Eschenberg). Auf seiner Spitze steht der Péter-Vajda-Aussichtsturm, dessen Sockel befindet sich 709 Meter über dem Meeresspiegel. Von hieraus hat man einen vollständigen Rundblick: Man kann z.B. den Balaton sehen und bei klarem Wetter sogar auch die 2000 Meter hohen Spitzen von dem österreichischen Schneeberg und Rax, die 150 km entfernt sind. Im Zentrum des Dorfes können Interessenten, im Haus der Bakony-Wälder, auch eine Naturschutz- und Forstsammlung besichtigen, das Freiluft-Volkskundemuseum / Dorfmuseum aber stellt dem Besucher die alten Traditionen und den Alltag der Menschen vor, die das Bakony-Gebirge bewohnten und hauptsächlich von der Waldwirtschaft und Holzbearbeitung lebten.
Pannonhalmi Bencés Főapátság (Szarvaskúttól kb. 45 km)
Benediktinererzabtei Pannonhalma (ca. 45 km von Szarvaskút entfernt):
Die Benediktinererzabtei Pannonhalma ist eine der herausragenden historischen Gedenkstätten, kirchliche und kunstgeschichtliche Zentrum Ungarns. Sie befindet sich im Komitat Győr-Moson-Sopron, in der Kleinregion Pannonhalma, in der Stadt Pannonhalma (deren alter Name Győrszentmárton lautet). Durch die Anziehungskraft der Erzabtei und wegen der natürlichen Voraussetzungen der Umgebung, gilt diese Stadt, auf der Tourismuskarte Ungarns, als eins der meistbesuchten Ziele, sie ist ganz auf den Tourismus eingestellt. Die wichtigste touristische Sehenswürdigkeit, das „tausendjährige Stift“, ist nicht nur von architektonischer Bedeutung, sondern vermittelt dem Besucher mit seinen vielseitigen Ausstellungen und Sammlungen kulturhistorische Erinnerungen. Die 1000 Jahre bestehende Benediktinererzabtei ist seit 1996 Teil des Weltkulturerbes. Die mittelalterlichen Reste im romanischen bzw. frühen gotischen Stil wurden im Verlaufe der Jahrhunderte um barocke und klassizistische Gebäudeteile ergänzt.
Eplényi Nordica Skiaréna ( Szarvaskúttól 10km)
Nordica Skiarena Eplény (10 km von Szarvaskút entfernt):
Eplény befindet sich im südlichen Teil des Bakony-Gebirges, auf halbem Weg zwischen Veszprém und Zirc, man kann den Ort über eine gut instandgehaltene Straße erreichen. Im Außengebiet von Eplény gelangt man über eine Anbindungsstraße bis zum Erholungswald des Ámos-hegy (Amos-Berg), wo sich das modernisierte Skipistensystem der Nordica Skiarena befindet. Wanderer gelangen auf dem rotmarkierten Wanderweg bis zu den Pisten. Die Skiarena von Eplény verfügt, dank der fortlaufenden Entwicklungen, für ungarische Verhältnisse, über eine hervorragende Ausstattung. Diese besteht aus 35 Schneekanonen, das Zutrittssystem mit Magnetkarte, 1 Vierpersonen-Sessellift, 3 Schleppliften und die Gäste erwartet eine Streckenlänge von insgesamt 4,3 km. In dieser Skiarena kommen auch fortgeschrittene Skifahrer auf ihre Kosten, denn von der Bergspitze aus können sie viele verschiedene Routen für die Abfahrt wählen, so werden sie die Pisten nicht so schnell langweilig finden. Außerdem befindet sich hier eine der steilsten Skipisten Ungarns, deren Neigung an manchen Stellen 30 Grad erreicht. Lernwillige können auch getrost nach Eplény kommen, da sich neben den seichtesten Pisten ein Schüleraufzug befindet und geschulte Lehrer die Besucher erwarten, die sich mit dem Sport anfreunden wollen. Die Kleineren aber können, auf abgegrenztem Gelände, im unterhaltsamen Skikindergarten, mit Spiel verknüpft lernen. Die beleuchteten Pisten (Piste 1 und 2) erwarten die begeisterten Skifahrer jeden Tag bis 21.00 Uhr.
Die Lieblingsinsel für meine Ruhe

Mir fällt es leicht und auch gleichzeitig schwer! Leicht, weil ich die Lieblingsinsel für meine Ruhe getrost jedem empfehlen kann und schwer, weil es nicht einfach mit Worten auszudrücken ist, was dieser Ort für mich und meine Familie bedeutet. Ich habe mich in das Bakony-Gebirge verliebt, in die Stille, die Ruhe, die wunderschöne Landschaft und in das Hotel Szarvaskút. Die Aufmerksamkeit des Personals, der Komfort und die Ausstattung des Hotels und natürlich die wunderbare Landschaft verführen mich immer wieder dazu, hierher zu kommen. Ich kann also ohne Weiteres sagen: Wenn jemand seinen Kummer und seine Sorgen, den Stadtlärm und die Arbeitsplatzprobleme hinter sich lassen will oder sich einfach nur an einem freundlichen Ort entspannen möchte, dann soll er hierher kommen, er wird nicht enttäuscht werden.

Ich habe schon in vielen hundert Hotels der Erde gegessen, getrunken und geschlafen. Glauben Sie mir, diese Empfehlung ist kein Zufall!
Vujity Tvrtko